| Kirchgemeinde Großromstedt |
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| Über die Gemeinde |
In Großromstedt, das im Mai 2001 seine 1125-Jahrfeier festlich beging, leben 280 Einwohner, von denen 100 zur Kirchgemeinde Großromstedt gehören.
Großromstedt war aber schon wesentlich länger besiedelt. In den Jahren 1902-1907 hat Bauer Karl Oßwald (1861-1942) auf der Schanze Scherben von zerfallenen Urnen und Beigaben gefunden. Diese historischen Funde stammen mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Urnenfriedhof der Hermunduren, die diese Gegend zwischen 50 v. und 50 n.Chr. besiedelt haben sollen.
| Zur Kirche |
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Über Jahrzehnte hinweg hat es ein starkes Engagement zur Erhaltung der Kirche St. Michael gegeben. |
| Der Innenraum der Kirche strahlt in freundlichen hellen Farben. |
| Kulturgüter |
Die Kirche in Großromstedt besitzt ein wunderbares Geläut. Die große Glocke wiegt 1300kg, sie wurde von Hans Berger 1655 in Weimar gegossen. Besonders ihr Klang ist auffällig.
Es wird erzählt, daß ihr Klang selbst Herzog Wilhelm Ernst August von Weimar begeistert hat. Er ließ gegen den Widerstand der Bauern die Glocke abmontieren und nach Weimar bringen. Sie kam auf den Weimarer Schloßturm. Angeblich hat die Glocke nachts von allein geläutet und später einen Läuter erschlagen. So ließ der Herzog die Glocke wieder zurückbringen.
Seitdem ist sie samstags 18.00 Uhr und vor jedem Gottesdienst zu hören.